Das kleine feine Weingut in Groß-Umstadt

 

Die Geschichte des Umstädter Weinbaus wird auf einen Fund eines Grabdenkmals zurückgeführt, ein Traubenstein, der auf eine römische villa rustica aus den Jahren um 100 n. Chr. hinweist. Im 2. Jahrhundert n. Chr. spielte unter Kaiser Probus die Sicherung des heimischen Weinbaus nach der protektionistischen Politik der Römer eine große Rolle. Die größte Ausdehnung bestand im 16. und 18. Jahrhundert mit 250 ha. Die heutigen Weinbauflächen sind Rückzugsflächen des ehemals ausgedehnten Weinbaus, der durch den 30 jährigen Krieg und den Oidiumbefall große Verluste erlitt. Heute umfasst die Fläche in den drei Umstädter Lagen Herrnberg, Stachelberg und Steingerück 72 ha.

Die Sorten setzten sich wie folgt zusammen:

Riesling                             33 %

Müller-Thurgau               11 %

Grüner Silvaner                8 %

Kerner                                 5 %

sowie Bacchus, Scheurebe, Weißer Burgunder, Grauer Burgunder, Portugieser, Dornfelder, Regent, Acolon, Spätburgunder, Johanniter, Chardonnay, Ehrenfelser und andere. In Groß-Umstadt überwiegt der Weißweinanteil mit etwa 72%. Somit lässt sich hier ein höherer Rotweinanteil feststellen, als im gesamten Gebiet Hessische Bergstraße.

  

   

Weitere Infos auf der Internetseite der Stadt Groß-Umstadt.

oder des Umstädter Weinbauvereins.